Schützenverein Dippoldiswalde e.V.
Sportpark Dippoldiswalde - Tel./Fax: 03504 69 41 817
 
 

Verein



Historie




Das Schützenwesen und der Schießsport in Deutschland können auf eine lange Tradition zurückblicken. Viele heute noch bestehenden Schützengesellschaften wurden bereits im 13. bis 15. Jahrhundert gegründet. Sie trugen Übungs- und Gesellschaftsschießen nach ihren eigenen Regeln aus.

Zum ersten großen deutschen Schützenfest vom 8. bis 11. Juli 1861 kamen Schützen aus allen Teilen Deutschlands nach Gotha. Obwohl es aufgrund des fehlenden Regelwerks während des Ablaufs der Wettkampfe zu mehreren Unstimmigkeiten kam, wurde am letzten Tag des Treffens der Deutsche Schützenbund gegründet. Schon im darauffolgenden Jahr zählte der Deutsche Schützenbund 7000 Mitglieder.

Im Dritten Reich wurde der Deutsche Schützenbund dann am 15. August 1933 zwangsweise von den Nationalsozialisten aufgelöst und zusammen mit weiteren Verbänden zum neugegründeten Deutschen Schützenverband verschmolzen. In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war dann wegen der Ablieferung und des Verbotes von Feuerwaffen zunächst an eine Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes nicht zu denken. Aus diesem Grund wurde in Deutschland das Luftgewehr als Sportwaffe entwickelt, das seinen Siegeszug um die ganze Welt antrat. Auf dieser Basis wurde schließlich am 16. September 1951 der Deutsche Schützenbund wiedergegründet. Im Laufe der letzten 40 Jahre hat die der DSB zum viertgrößten Sportverband Deutschlands mit ca. 1,5 Millionen Mitgliedern in 14000 Vereinen gemausert


unser Verein




...der Verein wurde am 6. März 1481 mit dem Namen "Privilegierte Schützengesellschaft Dippoldiswalde" gegründet.

Schon viel später...im Jahr 1935 mussten sich alle Vereine dem Deutschen Reichsbund für Leibesübungen anschließen und deren Einheitssatzung annehmen. Ansonsten drohte das Verbot und die Enteignung des Vereins. Die Schützen traten dem Reichsbund bei. Dies hatte jedoch zur Folge, daß die Schützengesellschaft 1945 gemäß Befehl 201 der SMAD als Naziorganisation eingestuft und durch die SMAD und die Sächsische Polizei aufgelöst wurde.

...in den 80er Jahren waren die Schützen in der GST, Sektion Sportschießen, organisiert.

Am 6. Mai 1990 fanden sich 17 begeisterte Sportschützen zur Wiedergründung des Vereins zusammen. In der Turnhalle der N.-Ostrowski-Schule und auf dem Schießstand "Heidelager" trainierten die Mitglieder für Wettkämpfe. Seit 1994 nutzen wir Schießstände in Dresden, Bärenstein und Altenberg und seit 1996 unseren Stand für Luftdruckwaffen in Dippoldiswalde.

Aktivitäten:
- aktives Schießtraining
- Freizeitgestaltung (mit Familienangehörigen, z. B. Wanderungen, Bowling usw.)
- jährlich eine Mitgliederversammlung
- jährlich Vereinsmeisterschaften in den Luftdruckdisziplinen, KK- und GK-Sportpistole, sowie KK-Gewehr
- Veranstaltungen zum Stadtfest sowie zu Dorffesten (Luftgewehrschießen, Vogelschießen)
- Teilnahme an Wettkämpfen


Satzung des "Schützenverein 1481 Dippoldiswalde e. V."


§ 1 Name, Sitz

Der Verein trägt den Namen "Schützenverein 1481 Dippoldiswalde e. V." Er hat seinen Sitz in Dippoldiswalde.Der Verein ist Mitglied im Kreissportbund, im Landessportbund Sachsen e. V., im Sportschützenkreis 5 (Dresden und Umgebung) e. V. sowie im Sächsischen Schützenbund 1990 e. V. und erkennt deren Satzungen an. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Verein ist der Rechtsnachfolger der "Privilegierten Schützengesellschaft Dippoldiswalde e. V."

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zweck im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Er begünstigt keine Personen durch übermäßige Vergütungen oder durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind. Der Verein pflegt und fördert das Sportschießen (Wahrung und Erhalt historischer Überlieferungen, Tragen der Vereinskleidung). Er organisiert einen Trainings- und Wettkampfbetrieb.Er schafft für seine Mitglieder die notwendigen materiellen und technischen Voraussetzungen zum Trainings- und Wettkampfbetrieb. Er lässt Übungsleiter und Schiedsrichter für seinen Verein ausbilden. Der Verein fördert sportliche Kontakte zu Schießsportfreunden und anderen Vereinen.

§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:
- ordentlichen Mitgliedern
- Ehrenmitgliedern

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die einen schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vorstand gestellt hat. Bei Aufnahmeanträgen von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren bedarf es des schriftlichen Einverständnisses der gesetzlichen Vertreter. Der Vorstand beschließt die Aufnahme.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich zum Ende des Kalenderjahres zu erklären
Der Ausschluss von Vereinsmitgliedern kann erfolgen bei:
a, erheblicher Verletzung der Satzung,
b, schwerem Verstoß gegen die Interessen des Vereins,
c, groben unsportlichen Verhaltensd,
d, Rückstand von Beitragszahlungen. Hat das Vereinsmitglied trotz 2maliger Mahnung den Jahresbeitrag nicht bis zur jährlichen Mitgliederversammlung erbracht, wird dort über den Ausschluss zum 01.01. des Folgejahres abgestimmt. Sollte der Beitrag bis 31.12. des Jahres noch eingehen, ist der Beschluss nichtig.Der Ausschluss ist jeweils durch Beschluss der Mitgliederversammlung herbeizuführen.
Bei den Punkten a, b, c ist vor dieser Entscheidung dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu den Vorwürfen zu äußern.

§ 6 Ehrenmitglieder

Personen, die sich um den Verein und die Entwicklung des Sportschießens besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt werden. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder. Personen, die sich der Ehrenmitgliedschaft nicht würdig erweisen, kann die Ehrenmitgliedschaft aberkannt werden. Die Aberkennung bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder. Ehrenmitglied kann auch eine Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.

§ 7 Rechte und Pflichten

Die Mitglieder haben das Recht, an allen Vereinsveranstaltungen teilzunehmen, die Anlagen und Waffen entsprechend der Schießstandordnung sowie sonstiges Eigentum des Vereins zweckentsprechend zu nutzen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung und weitere Ordnungen des Vereins einzuhalten. Durch jedes Mitglied ist ein regelmäßiger Trainings- und Wettkampfbetrieb nachzuweisen. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen gemäß Beitrags- und Finanzordnung des Vereins verpflichtet.

§ 8 Organe

Die Organe des Vereins sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand

§ 9 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn ein Viertel der Mitglieder schriftlich einen Antrag unter Angabe von Gründen beim Vorstand eingereicht haben oder wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

§ 10 Die Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung

Besonders ist diese zuständig für: - Entgegennahme des Vorstandsberichtes
- Entgegennahme des Berichtes des Schatzmeisters
- Entgegennahme des Kassenprüfberichtes
- Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern
- Ernennung von Ehrenmitgliedern
- Satzungsänderungen
- Beschlussfassung über Anträge
- Entlastung des Vorstandes
- Wahl des Vorstandes
- Wahl der Kassenprüfer
- Festsetzung von Beiträgen, Umlagen
- Genehmigung Jahresabschluss und Haushaltplan
- Auflösung des Vereins

§ 11 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt mit Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich an jedes Mitglied des Vereins mindestens 14 Tage vor Durchführung. Anträge auf Satzungsänderungen müssen schriftlich unter Bennennung des Abzuändernden mitgeteilt werden. Bei Neufassung der Satzung ist ein Komplettentwurf beizufügen.

§ 12 Ablauf und Beschluss von Mitgliederversammlungen

Der Versammlungsleiter wird mit einfacher Mehrheit durch die anwesenden Mitglieder bestimmt. Zu Beginn hat der Versammlungsleiter festzustellen, ob die Mitgliederversammlung beschlussfähig ist. Sie ist mit den anwesenden Mitgliedern beschlussfähig, wenn die Einberufung ordnungsgemäß erfolgte. Beschlüsse werden mit einfacherMehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als abgelehnt. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Satzungsänderungen können nur mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erfolgen. Sollen Satzungsänderungen zur Abstimmung kommen, sind diese mindestens sechs Wochen vor der Mitglieder- versammlung beim Vorstand des Vereins schriftlich zu beantragen und müssen in der Einladung mitgeteilt worden sein.

§ 13 Stimmrecht und Wählbarkeit

Stimmrecht besitzen alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

§ 14 Vorstand

Der Vorstand (lt. § 26 BGB) besteht aus 5 Vorstandsmitgliedern (4 Schützenmeister, 1 Schatzmeister). Der Vorstandführt die Geschäfte nach den Bestimmungen der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt und ist der Mitgliederversammlung rechenschafts- pflichtig. In den Vorstand sind nur Mitglieder wählbar, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

§ 15 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren zwei Kassenprüfer. Diese dürfen nicht dem Vorstand angehören. Ihre Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücherund Belege mindestens einmal im Jahr zu prüfen (sachlich und rechnerisch). Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht. Sie beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters sowie der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 16 Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlagen des Vereins sind die Satzung und die Ordnungen, die er zur Durchführung seiner Aufgaben beschließt. Die Ordnungen dürfen nicht im Widerspruch zur Satzung stehen und sind nicht Bestandteil der Satzung.Ordnungen und ihre Änderungen werden entsprechend der Zuständigkeit von der Mitgliederversammlung bzw. vom Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen.

§ 17 Protokollierung von Beschlüssen

Über die Beschlüsse von Mitgliederversammlungen und der Vorstandssitzungen ist unter Angabe des Ortes, der Zeit und des Abstimmungsergebnisses jeweils eine Niederschrift anzufertigen und aufzubewahren. Die Niederschriftensind von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben.

§ 18 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung oder durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung erfolgen. Zur Auflösung ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes wird das zu diesem Zeitpunkt vorhandene Vermögen mit Zustimmung des Finanzamtes an die Stadt Dippoldiswalde übertragen. Gründet sich innerhalb eines Jahres ein neuer Schützenverein, übergibt die Stadt Dippoldiswalde die Vermögenswerte diesem Verein, sonst fließen die Mittel an gemeinnützige Einrichtungen zur Förderung und Pflege des Sports.

§ 19 Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 17.11.2007 beschlossen worden. Sie tritt mit Eintragung in des Vereinsregister des Amtsgerichtes Dippoldiswalde in Kraft.

Dippoldiswalde, den 17.11.2007
Termine Mitteilungen für Vereinsmitglieder

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